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Aktuell
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Am 5. Juni 2026 ist die Geschäftsstelle der Oberfrankenstiftung geschlossen. Ab dem 8. Juni 2026 sind wir wieder für Sie erreichbar.
Bamberger Klosterkirche St. Michael nach 14 Jahren wiedereröffnet
Mit einem Pontifikalamt und einem Festakt wurde die Kirche nach einer über 13-jährigen Generalsanierung feierlich wieder eröffnet. Regierungspräsident Florian Luderschmid, Vorsitzender des Stiftungsrats der Oberfrankenstiftung, würdigte das Projekt als architektonischen und finanziellen Kraftakt und zeichnete Finanz- und Stiftungsreferent Bertram Felix mit dem Denkmalpflegepreis der Oberfrankenstiftung aus.
25. April 2026
Seit dem drohenden Einsturz im Herbst 2012 war die prägende Klosteranlage der ehemaligen Benediktinerabtei für die Öffentlichkeit weitgehend unzugänglich. Die nun abgeschlossene Sanierung behebt statische Mängel, die teilweise bis ins Barock zurückreichten, und macht den berühmten Himmelsgarten sowie die Altäre und letzte Ruhestätte des heiligen Bischofs Otto von Bamberg (1060–1139) in der Klosterkirche St. Michael wieder für Besucher erlebbar.
Die Sanierung galt als eine der komplexesten Aufgaben der jüngeren Bamberger Stadtgeschichte. »Die Wiedereröffnung ist mehr als das Ende einer quälend langen Bauzeit; sie ist die Rückkehr eines Identitätsstifters für unser Weltkulturerbe«, betonte Regierungspräsident Florian Luderschmid in seiner Ansprache. Das Projekt wurde durch ein enges Zusammenspiel von Architekten, Restauratoren sowie städtischen, staatlichen und kirchlichen Stellen realisiert.
Die Gesamtkosten lagen bei rund 43 Millionen Euro. Dafür wurden Fördermittel in Höhe von 35 Millionen Euro vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), vom Entschädigungsfonds des Freistaats Bayern, der Städtebauförderung, der Bayerischen Landesstiftung, der Oberfrankenstiftung und der Stiftung Weltkulturerbe Bamberg zur Verfügung gestellt wurden. Die Bürgerspitalstiftung, in deren Eigentum sich die Kirche befindet, und die Stadt Bamberg mussten so nur acht Millionen Eigenmittel für diese gewaltige Baumaßnahme aufbringen.
Die Türme von St. Michael Foto: Lara Müller, Bürgerspitalstiftung Bamberg
St. Michael, Portal Foto: Lara Müller, Bürgerspitalstiftung Bamberg
Festakt zur Wiedereröffnung Foto: Lara Müller, Bürgerspitalstiftung Bamberg
Denkmalpflegepreis 2026 für Bertram Felix
Ein Höhepunkt des Festakts war die Verleihung des Denkmalpflegepreises der Oberfrankenstiftung an den Finanz- und Stiftungsreferenten der Stadt Bamberg, Bertram Felix. Der Stiftungsrat würdigt damit seinen unermüdlichen Einsatz bei der Steuerung dieses Herkulesprojekts. Felix habe technisches Fachwissen mit finanziellem Weitblick vereint und sei so zum Glücksfall für die Welterbestadt geworden. [mehr …]
Regierungspräsident Florian Luderschmid Foto: Jürgen Schraudner, Stadtarchiv Bamberg
von links: Regierungspräsident Florian Luderschmid, Preisträger Bertram Felix und Stefan Seewald, Geschäftsführer der Oberfrankenstiftung Foto: Jürgen Schraudner, Stadtarchiv Bamberg
Wildpark Hundshaupten: Förderbescheide für Elchstall mit innovativer Umweltbildung
Mit der Übergabe von zwei Förderbescheiden kann das Projekt Rückkehr der Riesen im Wildpark Hundshaupten starten.
15. April 2026
Der Wildpark Hundshaupten hat in den letzten Jahren im Rahmen seiner Weiterentwicklung und Neuausrichtung die Umweltbildung deutlich ausgebaut. Dabei bilden neben klassischen Themen wie Wald, Biotope oder Naturkunde im Allgemeinen auch aktuelle Herausforderungen wie Erderwärmung, Klimawandel oder moderne Methoden und Aspekte der Zoologie und Tiernachzucht Schwerpunkte. Mit einer zeitgemäßen Elchstallung und dem geplanten pädagogischen Konzept soll dauerhaft und nachhaltig eine den Bedürfnissen der Tiere angepasste Elchhaltung im Wildpark sichergestellt werden. Das ist aktuell nicht möglich.
Dank der Förderung durch LEADER und die Oberfrankenstiftung kann jetzt der Neubau realisiert werden, der zugleich neue Maßstäbe in der Umweltbildung setzt. Matthias Dotzler, LEADER-Koordinator für Oberfranken, der den LEADER-Förderbescheid in Höhe von knapp 197.000 Euro überreichte, unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Entwicklung des ländlichen Raums sowie für den Schutz von Natur und Umwelt, indem ein sanfter Tourismus gefördert wird. Mit Rückkehr der Riesen entsteht ein Leuchtturmprojekt, das über die Region hinausstrahlen soll.
Regierungspräsident Luderschmid freute sich, den Förderbescheid der Oberfrankenstiftung, die das Projekt mit rund 78.000 Euro unterstützt, persönlich zu überreichen. Die Oberfrankenstiftung fördert als verlässlicher Kofinanzierungspartner regelmäßig wegweisende Projekte im Wildpark Hundshaupten, um ihn als überregional bedeutsames Ausflugsziel in der Fränkischen Schweiz und als Bildungsort für Kinder wie Erwachsene auszubauen.
Bescheidübergabe durch Matthias Dotzler (LEADER-Koordinator) und Regierungspräsident Florian Luderschmid Foto: Leader-Aktionsgruppe Kulturerlebnis Fränkische Schweiz e.V.
Elche im Wildpark Hundshaupten Foto: Stefan Seewald, Oberfrankenstiftung
Wisentgehege, gefördert durch die Oberfrankenstiftung Foto: Stefan Seewald, Oberfrankenstiftung
Oberfrankenstiftung erneut als Beste Stiftung ausgezeichnet
Die Frankfurter Verlagsgesellschaft für institutionelle Kapitalanlage vergab am 11. März 2026 in Berlin den portfolio institutionell Award zum dritten Mal an die Oberfrankenstiftung in der Kategorie Beste Stiftung.
Bereits seit 2007 vergibt portfolio institutionell als führende und unabhängige Know-how-Plattform die portfolio institutionell Awards. Ausgezeichnet werden die Investoren, die sich mit Innovation, Leidenschaft und Weitblick rund um ihre Kapitalanlage hervorheben und herausragende Prozesse vorweisen. Kern ist die unabhängige Jury externer Spezialisten aus Forschung und Praxis: Sie identifiziert die Preisträger, prämiert professionelle Prozesse und erkennt innovative Anlagestrategien. Die Awards werden in insgesamt 15 Kategorien vergeben und haben sich zum Gütesiegel der institutionellen Kapitalanlage in Deutschland entwickelt.
Nach 2013 und 2022 erhielt die Oberfrankenstiftung auch 2026 die bedeutenste Auszeichnung für institutionelle Investoren in Deutschland. Bei der Bewertung der teilnehmenden Stiftungen lag der Schwerpunkt bei der Aufbau- und Ablauforganisation der Vermögensverwaltung. Wie ist die Vermögensverwaltung organisiert, welche Anlageklassen und Anlageinstrumente werden eingesetzt und was wird dafür getan, die Bewirtschaftung des Grundstockvermögens einer sachgerechten Kontrolle und Überwachung zu unterziehen? Dabei kommt es nicht auf die Höhe der erzielten Renditen an. Vielmehr stehen die gelebten Rahmenbedingungen der Vermögensverwaltung im Fokus der Bewertung.
Regierungspräsident Florian Luderschmid, der Stiftungsrat und das gesamte Team der Oberfrankenstiftung zeigten sich hoch erfreut über die erneute Auszeichnung. Mit diesem Award wird die Arbeit des Geschäftsführers der Oberfrankenstiftung Stefan Seewald im Zusammenwirken mit den Beratern der Sparkasse Bayreuth belohnt. Ihnen gilt unser Dank für das geschickte und besonnene Vermögensmanagement, so Luderschmid.
Geschäftsführer Stefan Seewald nimmt den Preis in Berlin entgegen
Regierungspräsident Florian Luderschmid freut sich mit Geschäftsführer Stefan Seewald über die Auszeichnung
Die portfolio institutionell Awards der Jahre 2013, 2022 und 2026
Mit einem Festakt ist das neue Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Bayreuth am 25. Februar 2026 offiziell eröffnet worden.
Nach rund 17 Jahren Umbau und Sanierung konnte das neue Gemeindehaus im Gebäude der ehemaligen Markgräflichen Münze in der Münzgasse 9 eingeweiht werden. Zahlreiche Gäste nahmen an der Einweihung teil. Darunter Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und der Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster.
Vor einigen Jahren wurde bereits die Bayreuther Synagoge renoviert. Sie ist nach Angaben von Felix Gothart, dem Vorsitzenden der Gemeinde, die älteste noch genutzte Synagoge Deutschlands. 1760 übernahm die damalige jüdische Gemeinde das Gebäude und richtete direkt neben dem Markgräflichen Opernhaus, das heute zum Unesco-Weltkulturerbe zählt, ihre Synagoge ein. Bereits seit 2013 kann die neu gebaute Mikwe, das rituelle Tauchbad im Garten der Synagoge, von den rund 320 Gemeindemitgliedern genutzt werden. Mit der Fertigstellung des Gemeindezentrums hat die Israelitische Kultusgemeinde in Bayreuth nun einen Ort unter anderem für Veranstaltungen, ein Museum und Platz für Gäste. Das Gemeindezentrum soll künftig auch Möglichkeit für Austausch der jüdischen und nicht-jüdischen Gesellschaft sein.
Ministerpräsident Markus Söder sprach von einem starken Signal für die jüdische Gemeinde in ganz Bayern und betonte: Wir dulden keinen Antisemitismus in Bayern. Der Freistaat habe das Projekt mit 8,4 Millionen Euro unterstützt.
Regierungspräsident Florian Luderschmid lobte das Engagement der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth und das architektonisch-bauliche Geschick bei der Sanierung des Anwesens. Die Oberfrankenstiftung hat den Umbau zum Gemeindehaus mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert.
Felix Gothart, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Bayreuth Foto: Stefan Seewald, Oberfrankenstiftung
Ministerpräsident Markus Söder Foto: Stefan Seewald, Oberfrankenstiftung
Regierungspräsident Florian Luderschmid Fotos: Stefan Seewald, Oberfrankenstiftung
Sanierung und Neukonzeption des E.T.A.-Hoffmann-Hauses in Bamberg
Für die Sanierung und Neukonzeptionierung des E.T.A.-Hoffmann-Hauses in Bamberg ist am 2. Februar 2026 offiziell der Förderbescheid des Bundes in Höhe von 2,55 Millionen Euro übergeben worden.
Das schmale Haus am Schillerplatz 26 in Bamberg ist ein authentischer Erinnerungsort: E.T.A. Hoffmann und seine Frau Thekla Michalina, genannt Mischa, lebten hier während der Bamberger Jahre von 1809 bis 1813. Seit Jahrzehnten wurde das Gebäude museal genutzt – betreut von der E.T.A.-Hoffmann-Gesellschaft und zuletzt von der Stadt Bamberg. 2017 erwarb die Stiftung Weltkulturerbe Bamberg die stark sanierungsbedürftige Immobilie. Im Herbst 2022 beschlossen Kuratorium und Vorstand der Stiftung die umfassende Sanierung sowie eine konzeptionelle Neuausrichtung des Museums.
Insgesamt belaufen sich die Investitionen für Sanierung und museale Ausstattung auf 4,3 Millionen Euro. Für den Bund übergab die Parlamentarische Staatssekretärin Sabine Poschmann einen Förderscheck in Höhe von 2,55 Millionen Euro. Die Oberfrankenstiftung fördert das Projekt mit 645.000 Euro, die Bayerische Landesstiftung unterstützt mit 120.000 Euro. Auch die Stadt Bamberg beteiligt sich mit 430.000 Euro an den Kosten, so dass ein Eigenanteil von 555.000 Euro für die Stiftung Weltkulturerbe Bamberg bleibt, die Eigentümerin des Gebäudes ist. Für die museale Ausstattung sind davon 900.000 Euro vorgesehen. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich Mitte/Ende April 2026 und werden etwa 18 Monate dauern.
Nach der Wiedereröffnung wird das E.T.A. Hoffmann-Haus als einziges Museum für diesen einflussreichen Erzähler, Komponisten und Mehrfachkünstler neu aufgestellt. Geplant sind barrierefrei zugängliche, ganzjährig geöffnete Flächen für eine neue Dauerausstellung sowie Wechselausstellungen zu Hoffmanns Werk und zur Welt der Romantik. Auch ein umfassendes Angebot zur kulturellen Bildung ist vorgesehen.
von links: Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Oberbürgermeister Andreas Starke, MdB Andreas Schwarz, MdL Melanie Huml, Museumsdirektor Dr. Fabian Ludovico, MdB Thomas Silberhorn Foto: Sonja Seufferth, Stadt Bamberg
Schild am E.T.A.-Hoffmann-Haus in Bamberg Foto: Stefan Seewald, Oberfrankenstiftung
Fotomontage mit Plakat und Frontansicht des E.T.A.-Hoffmann-Hauses Fotos: Stefan Seewald, Oberfrankenstiftung
150 Jahre Richard-Wagner-Festspiele
Unter dem Leitmotiv Bayreuth wird zum Gesamtkunstwerk feiert die Stadt Bayreuth das 150-jährige Bestehen der Richard-Wagner-Festspiele.
Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der ersten Festspiele im Jahr 1876 veranstaltet die Stadt Bayreuth im Jahr 2026 ein stadtweites Festival. Begleitend zu den Jubiläums-Festspielen 2026 auf dem Grünen Hügel werden Bühnen im gesamten Stadtgebiet und Landkreis bespielt.
Im Rahmen einer Pressekonferenz am 30. Januar 2026 wurden erste Einblicke für das offizielle Jubiläumsprogramm gegeben. Bayreuth wird 2026 zum Gesamtkunstwerk – nicht nur während der Festspielzeit, sondern das ganze Jahr über. Die Stadt zeigt in verschiedenen Disziplinen wie Musik, Kunst, Theater, Illumination oder Street-Art, dass ihr kulturelles Erbe kreativ weitergedacht wird, so Oberbürgermeister Thomas Ebersberger.
Mit dem Jubiläumsprogramm verbindet die Stadt Bayreuth Tradition und Zukunft und öffnet die Festspielidee bewusst für neue Formate, Orte und Zielgruppen. Die Stadt unterstützt 2026 über 150 Veranstaltungen und organisiert drei große Events selbst: ein Straßenfestival (23. Mai), eine Festmeile (25./26. Juli) und eine Lange Nacht der Kultur (25./26. September).
Finanziell unterstützt wird das Jubiläumsjahr von der Oberfrankenstiftung mit insgesamt ca. 1,5 Millionen Euro. Davon geht rund eine Million Euro direkt an die Stadt Bayreuth, 400.000 Euro fließen an die Festspiele. Der Freistaat Bayern steuert 300.000 Euro bei.
Regierungspräsident Florian Luderschmid, Vorsitzender des Stiftungsrats der Oberfrankenstiftung, betonte bei der Pressekonferenz, dass nicht nur das Festspielhaus im Fokus stehe. Wichtig sei vor allem die ganze Stadt. 150 Jahre Festspiele auf dem Hügel in Bayreuth ist ein Anlass, wo man Bayreuth leuchten lassen muss. Wenn man Wagner im Original hören will, dann geht es eigentlich nur in Bayreuth!
Begleitend zum Jubiläum ging die Website www.festival150.com online. Hier findet man alle wichtigen Informationen zu den einzelnen Programmpunkten des Festivals.
Grußwort des Vorsitzenden des Stiftungsrats
Liebe Besucherin,
lieber Besucher,
schön, dass Sie mit Ihrem Besuch Ihr Interesse an der Oberfrankenstiftung bekunden.
Als öffentlich-rechtliche Stiftung engagieren wir uns im Rahmen unserer Stiftungssatzung für die Volkswohlfahrt in Oberfranken. Den Schwerpunkt legen wir dabei auf die Themenfelder: Wissenschaft & Forschung, Kultur & Denkmalpflege und soziale Themen.
Unser Internetauftritt soll Sie über die Oberfrankenstiftung und über unsere Fördermöglichkeiten informieren. Die Mittel, die die Oberfrankenstiftung jährlich für Zuwendungen zur Verfügung stellt, sind ausschließlich ordentliche Erträge aus dem Stiftungsvermögen und keine Steuermittel.
Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Stiftungsrat. Ein Rechtsanspruch auf eine Förderung besteht nicht.
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Für evtl. Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.
Viel Erfolg beim Durchblättern unserer Internetseite.
FLORIAN LUDERSCHMID
Regierungspräsident von Oberfranken, Vorsitzender des Stiftungsrats